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30 Banner im Kreisgebiet setzen sichtbares Zeichen für Wertschätzung und Anerkennung

Sie löschen Brände, retten Menschen aus Notlagen, leisten medizinische Hilfe und sind zur Stelle, wenn schnelle Unterstützung gebraucht wird: Die Frauen und Männer der Blaulichtorganisationen übernehmen Tag für Tag Verantwortung für andere. Der Kreis Plön beteiligt sich deshalb an der Kampagne „Respekt für Retter“ und setzt ein sichtbares Zeichen für Wertschätzung und Anerkennung.

Die Aktion wurde von den Kreisen Ostholstein und Stormarn gemeinsam mit den Stiftungen der Sparkasse Holstein sowie den Bürger-Stiftungen Ostholstein und Stormarn ins Leben gerufen. Hintergrund sind zunehmende Beleidigungen, Bedrohungen und Angriffe auf Einsatzkräfte. Die Kampagne macht deutlich: Wer anderen hilft, verdient Respekt – und den Rückhalt der Gesellschaft.

Im Kreis Plön wird diese Botschaft künftig an vielen Stellen sichtbar sein. 30 Banner werden im gesamten Kreisgebiet aufgehängt.

„Unsere Blaulichtorganisationen sind da, wenn es darauf ankommt – häufig ehrenamtlich, zu jeder Tages- und Nachtzeit und mit großer Verantwortung für andere“, sagt Kreispräsidentin Hildegard Mersmann. „Darauf können wir im Kreis Plön sehr stolz sein. Diese Menschen verdienen unseren Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt.“

Landrat Björn Demmin unterstreicht: „Wer in einer Notlage Hilfe braucht, verlässt sich darauf, dass sie kommt. Hinter dieser Hilfe stehen Menschen, die sich für andere einsetzen und dabei nicht selten an ihre eigenen Grenzen gehen. Der Kreis Plön steht hinter seinen Blaulichtorganisationen und hinter den Menschen, die dort ihren Dienst leisten.“

Auch beim SH Netz Cup vom 4. bis 6. September 2026 in Rendsburg wird „Respekt für Retter“ sichtbar sein. Die Initiative ist dort erstmals auf der Ausstellermeile vertreten. Beim Ergo-Atemschutz-Cup treten zudem Feuerwehrteams in kompletter Einsatzschutzkleidung und unter Atemschutz gegeneinander an. Auch Blaulichtorganisationen aus dem Kreis Plön sind beim SH Netz Cup vertreten.

Dass die Kampagne nun auch im Kreis Plön umgesetzt wird, ist insbesondere dem Engagement des stellvertretenden Kreiswehrführers Olaf Meier-Lürsdorf zu verdanken. Er hat sich intensiv dafür eingesetzt, „Respekt für Retter“ in den Kreis zu holen und die Umsetzung vor Ort voranzubringen.

Die Aktion richtet den Blick damit auf all jene, die im Kreis Plön haupt- oder ehrenamtlich für andere im Einsatz sind. Sie übernehmen Verantwortung, helfen in schwierigen Situationen und sind da, wenn sie gebraucht werden. Dafür verdienen sie Anerkennung, Rückhalt und Respekt.

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Mit 321.310 geradelten Kilometern wurden dieses Jahr 53 Tonnen CO2 eingespart und große Begeisterung für das Radfahren gezeigt. 

Mit einer Abschlussveranstaltung am 24. August mit Siegerehrung und Preisverleihung im Kreishaus wurde die diesjährige STADTRADELN-Kampagne im Kreis Plön erfolgreich beendet. 2026 nahm der Kreis Plön zum fünften Mal an der weltweit größten Kampagne für Radförderung und Klimaschutz teil.

Zwischen dem 01. und 21. Juni galt es drei Wochen lang mit dem Fahrrad so viele Kilometer wie möglich zu fahren und das Auto stehen zu lassen, um dadurch CO2 einzusparen. Dies gelang erneut in einem beeindruckenden Maße, denn im Kreis wurden 53 Tonnen CO2 während 32.756 Fahrten eingespart.

Dabei fuhren 1.643 aktiv Radelnde insgesamt 321.310 Kilometer. Damit haben wir im Kreis zusammen erneut eine sehr beachtliche Strecke zurückgelegt, mit der wir die Erde rund achtfach umrundet hätten. Die durchschnittlich von den Teilnehmenden zurückgelegte Strecke mit 195 Kilometern pro Kopf lag rund 15 Kilometer über dem letztjährigen Wert, wobei es sehr große Unterschiede vom Spitzenwert von herausragenden 1050 Kilometern pro Kopf im fahrfreudigsten Team bis hin zum Schlusslicht mit knapp 10 Kilometern pro Kopf gab – und dabei war jeder einzelne Kilometer ein Gewinn für unser Klima und die Gesundheit der Radelnden.

In der Raumfahrt ist das Wetter für den Start von größter Bedeutung und es kommt oftmals zu Startverschiebungen. Ebenso musste bei uns im Kreis Plön das Erreichen des Zieles, die Strecke bis zum Mond zurückzulegen, verschoben werden, denn dies haben wir bei dem schlechten Wetter nicht erreicht. Doch der höhere Durchschnitt der Stecken pro Kopf aller Radelnden und ebenso die Tatsache, dass nun zwölf Gemeindevertreter/-innen sowie vier Parlamentarier/-innen aus dem Kreistag kräftig mitgeradelt sind, zeigt, dass das STADTRADELN auch in diesem Jahr weiterhin starken Zuspruch hatte. Mit so breiter Unterstützung blicken wir voller Vorfreude auf das STADTRADELN im nächsten Jahr. Und vielleicht öffnet sich dann ja ein Wetterfenster für die Strecke zum Mond – oder wir bleiben ganz auf den Radwegen im schönen Kreis Plön und nehmen uns dort noch mehr Fahrfreude, Verbesserung der Gesundheit und Schutz des Klimas durch CO2-Vermeidung vor?

Neben dem Kreis Plön nahmen die Ämter Schrevenborn und Selent/Schlesen, die Städte Plön, Preetz und Schwentinental, die Gemeinden Postfeld, Probsteierhagen, Laboe, Dobersdorf und Schönberg teil.

Bei der Ehrung und Preisverleihung im Kreishaus wurden die besten Teams und Einzelradlerinnen und Radler ausgezeichnet. Bei den Schulen gewann die Heinrich-Heine-Schule mit 26.000 Kilometern, die von 153 Radelnden erreicht wurden. Den Preis einer Reparaturstation nahm der Schulleiter Werner Hücking zusammen mit zwei der engagiertesten Schülerinnen und Schüler entgegen. In den Teams radelte das Team Dobersdorf mit 77 Radelnden und 14.347 Kilometern die weiteste Strecke, gefolgt von dem Team der Gemeinde Schwartbuck, welches mit 42 Radelnden und der Strecke von 8.322 Kilometern und dem Team der Wagengruppe Blaulicht mit ebenfalls 42 Radelnden, die 7.252 Kilometer erreichten. Alle Teams können ihre starken Leistungen gemeinsam mit Hilfe von Preisgeldern zwischen 100 und 200€ feiern.

Bei den Einzelfahrern steigerte sich der zweitplatzierte des Vorjahres Leonit Ahrens und fuhr nun im Team der Gemeinschaftsschule Probstei mit 2.292 Kilometern die weiteste Strecke im Kreis Plön und freute sich über eine Ortlieb-Fahrradtasche. Auf den zweiten Platz radelte Marten Paustian mit 1.513 Kilometern, gefolgt vom drittplatzierten Jonatan Oltzscher, der genau 1.500 Kilometer erradelte. Schon durch diese starke Leistung wurden insgesamt 870kg CO2 eingespart. Sabine Sackner radelte die weiteste Strecke im Team der Kreisverwaltung Plön und wiederholte damit ihren letztjährigen Erfolg. Weitere Gewinner gab es per Zufallslose, mit denen unterstrichen wurde, dass letztlich jede Teilnahme den Schutz des Klimas und der Gesundheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer stärkt – und es beim STADTRADELN eben vorrangig um das gemeinsame Radfahren und den Klimaschutz geht. Darüber freute sich Birgit Sieracki, die in Zukunft ihre Einkäufe mit dem Fahrrad in einem STADTRADELN-Bikezac mitnehmen kann – die anderen Losgewinnerinnen und -gewinner waren leider kurzfristig verhindert.

Landrat Björn Demmin sowie Bärbel Winter-Claus, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur im Kreis Plön, zeigten sich erfreut über die Ergebnisse: "Die hohe Beteiligung und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger beim STADTRADELN sind beeindruckend. Die erreichten Kilometer und eingesparten Emissionen zeigen, dass wir gemeinsam viel bewegen können“, sieht Bärbel Winter-Claus, deren Agentur die Kampagne für den Kreis Plön bereits zum dritten Mal koordiniert hat.

Die Organisatoren danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und blicken mit Vorfreude auf das nächste STADTRADELN im nächsten Jahr mit einem Anknüpfen an die bereits mehrjährigen starken Leistungen im Kreis Plön!

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V.i.S.d.P.: Bärbel Winter-Claus, Klimaschutzagentur im Kreis Plön GmbH, Lise-Meitner-Str. 1-7, 24223 Schwentinental, Telefon: 04307/900 700, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

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Landrat Björn Demmin übergibt die Präsente der Abfallwirtschaft des Kreises Plön in der Schule Vogelsang in Ascheberg

Der erste Schultag bringt jede Menge Neues mit sich – und im Kreis Plön seit vielen Jahren auch zwei praktische Begleiter für die Frühstückspause: Brotdose und Trinkflasche. Bereits seit 1994 stattet die Abfallwirtschaft des Kreises Plön (AWKP) die Erstklässlerinnen und Erstklässler damit aus und verbindet so den Schulstart mit einer einfachen Botschaft: Abfall vermeiden kann schon bei den kleinen Dingen des Alltags beginnen.

Landrat Björn Demmin überreichte die Brotdosen und Trinkflaschen in diesem Jahr persönlich an die Schulanfängerinnen und Schulanfänger der Schule Vogelsang in Ascheberg.
Insgesamt dürfen sich rund 1.240 Erstklässlerinnen und Erstklässler an den Schulen im Kreis Plön über die wiederverwendbaren Brotdosen und Trinkflaschen freuen. Sie ersetzen Einwegverpackungen für Getränke sowie Papier oder Folie rund ums Pausenbrot und helfen damit Tag für Tag, Abfall zu vermeiden.

„Für die Kinder beginnt mit der Einschulung ein ganz neuer Abschnitt. Wir möchten ihnen nicht nur einen schönen Start wünschen, sondern ihnen auch etwas mitgeben, das sie jeden Tag nutzen können. Wenn 1.240 Kinder ihre Brotdose und Trinkflasche regelmäßig dabeihaben, zeigt sich sehr schön, dass viele kleine Beiträge gemeinsam eine große Wirkung haben können“, sagt Landrat Björn Demmin.

Damit bekommen die Schulstarterinnen und Schulstarter nicht nur praktische Begleiter für ihre Pausen mit auf den Weg, sondern ganz nebenbei auch ein gutes Gespür dafür, wie einfach Umweltschutz im Alltag sein kann.

Unterstützt wird die Aktion auch in diesem Jahr von den Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstellen im Kreisgebiet (NABU Plön, NABU Lütjenburg, BUND Preetz, BUND Schwentinental und Gemeinde Schönberg). Die Abfallberaterinnen und Abfallberater kommen auch gerne weiterhin in die Schulen, um nützliche Tipps rund um das Thema „Abfall“ zu geben. Ein Anruf genügt, um die Beratung anzufordern. Die entsprechende Telefonnummer steht auf den ebenfalls vom Kreis Plön verteilten Stundenplänen, die außerdem darauf hinweisen, welche Schulmaterialien umweltfreundlich sind und insofern in die Schultasche dürfen.

Diese zugleich lehrreichen und lustigen Stundenpläne wurden von der Abfallberatungsstelle Schönberg entworfen.

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Die Botschaft ist eindeutig: Die finanzielle Lage der Kommunen hat einen kritischen Punkt erreicht. Auch der Kreis Plön steht massiv unter Druck.

Der bundesweite Aktionstag „Kommunen am Limit“ am 22.06.2026 macht auf die dramatische Finanzsituation von Städten, Gemeinden und Landkreisen aufmerksam. Hintergrund sind stetig steigende Pflichtaufgaben und Kosten, denen keine ausreichende Finanzierung durch Bund und Länder gegenübersteht. Die kommunalen Spitzenverbände sprechen von einer historischen Finanzkrise und fordern endlich eine auskömmliche Finanzierung der Kommunen nach dem Grundsatz: „Wer bestellt, bezahlt auch.“

„Die kommunale Finanznot ist keine abstrakte Zahl. Sie entscheidet darüber, welche Leistungen wir vor Ort für die Menschen anbieten können und welche nicht“, betont Landrat Björn Demmin. „Wenn Bund und Länder immer neue Aufgaben übertragen, ohne die Finanzierung dauerhaft sicherzustellen, geraten die Kommunen immer weiter in die Defizitspirale.“

Besonders besorgniserregend sind die Auswirkungen auf die Daseinsvorsorge. Im Kreis Plön betrifft dies vor allem die Gesundheitsversorgung. Die Klinik in Preetz steht bereits heute unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Durch das vom Bund geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen zusätzliche Belastungen, die die finanzielle Situation weiter verschärfen.

„Allein aufgrund dieses Gesetzes wird sich das Defizit der Klinik bis zum Jahr 2030 massiv erhöhen“, erklärt Geschäftsführer Sven Sandberg. „Das ist Geld, das wir für die medizinische Versorgung der Menschen in unserer Region benötigen. Stattdessen drohen zusätzliche Belastungen für den Kreis Plön, der dieses Defizit auffangen muss.“

Auch Kreispräsidentin Hildegard Mersmann warnt vor den Folgen: „Krankenhäuser, Schulen, Straßen, Busverbindungen, Kinderbetreuung oder soziale Angebote sind keine Luxusleistungen. Sie sind das Fundament unseres Gemeinwesens. Wenn die kommunalen Finanzen weiter ausgehöhlt werden, gefährdet das die Lebensqualität und den Zusammenhalt vor Ort.“

Mit ihrer Beteiligung am Aktionstag wollen Kreisverwaltung, Kreispolitik und Klinik gemeinsam ein deutliches Signal an Bund und Land senden. Die Zeiger stehen auf „fünf vor zwölf“: Für die Kommunen, für die Daseinsvorsorge und für die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Kreis Plön ist jetzt entschlossenes Handeln erforderlich.

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KIEL. Das Leseband zieht sich inzwischen durch fast alle schleswig-holsteinischen Grundschulen. Es ist eine wirksame Methode zur Leseförderung und wird zum kommenden Schuljahr auch an 20 weiterführenden Schulen in der 5. und 6. Jahrgangsstufe übernommen. "Lesen ist eine Schlüsselkompetenz. Mit dem Leseband gelingt es den Lehrkräften auf eine spielerische Weise, für das Lesen zu begeistern und die Lesefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Das ist Leseförderung in neuer Qualität, die viele Schulleitungen für ihre Schulen übernommen haben", sagte Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke heute (22. Juni) bei ihrem Schulbesuch an der Gerhardt-Hauptmann Schule in Kiel. Ergänzend werde es 2026/27 an allen Grundschulen in der Jahrgangsstufe 1 jeweils eine zusätzliche Stunden in Deutsch und in Mathematik geben. Die Ministerin betonte: "Wir geben den Schülerinnen und Schülern kontinuierlich mehr Lesezeit und mehr Lernzeit. Zeit, in der sie sicher das Lesen, das Schreiben und das Rechnen lernen können. Unser Ziel ist, dass viel mehr Schülerinnen und Schüler als bisher die Regelstandards erreichen."
 
Alle 103 Grundschulen im Startchancen-Programm nehmen am Leseband teil, darunter sind auch 30 Pilotschulen, die wissenschaftlich begleitet werden. Die Gerhardt-Hauptmann-Schule Kiel ist als Pilotschule seit Februar 2024 dabei. Viele weitere Grundschulen haben inzwischen ebenfalls diese systematische Leseförderung einführt, so dass insgesamt rund 76 Prozent aller Grundschulen mit dem Leseband arbeiten.
Zum kommenden Schuljahr 2026/27 steigen auch 20 weiterführende Schulen ein- darunter sind ein Gymnasium, eine Gemeinschaftsschule mit Oberstufe und 18 Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe.
Das Leseband beinhaltet eine 20-minütige tägliche Lesezeit, in der die Leseflüssigkeit verbessert wird. Eingesetzt werden dazu Lautleseverfahren wie beispielsweise das "Tandemlesen", das "chorische Lesen", das "Vorlesetheater" oder das "Würfellesen". Gelesen wird in allen Fächern - außer Sport und immer zu einer festen Uhrzeit. Entwickelt wurde das Projekt von Prof. Dr. Steffen Gailberger (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), umgesetzt wird es an den Pilotschulen in Kooperation mit der Auridis Stiftung und der Unternehmerstiftung für Chancengerechtigkeit. Zur Einführung und Umsetzung des Leseband.SH bietet das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) zahlreiche Fortbildungsangebote sowie die umfangreiche "Handreichung Leseband.SH" an. Link: Leseband.SH - IQSH Fachportal
 
Auridis-Stiftung: „Lesekompetenz ist die Grundlage für erfolgreiches Lernen in allen Fächern. Das Leseband zeigt eindrucksvoll, wie wissenschaftlich fundierte Ansätze mit wenig zusätzlichem Aufwand viele Kinder erreichen und ihre Bildungschancen nachhaltig verbessern können.“ Prof. Dr. Steffen Gailberger sagte: "Mit dem Leseband haben wir sicherlich nicht das lesedidaktische Rad neu erfunden. Wir haben aber System, Struktur, Kohärenz und Verlässlichkeit in die schulische Leseförderung gebracht, so dass es nun nicht mehr dem Zufall obliegt, ob Schülerin A oder Schüler B eine wirksame und passende Leseförderung erhält. Das ist der größte Gewinn des Lesebandes."
 
Grundschule: Mehr Zeit für Deutsch-Unterricht ab 2026/27 
Um die basalen Kompetenzen zu stärken, erhalten die Grundschulen zum kommenden Schuljahr zwei zusätzliche Unterrichtsstunden: eine im Fach Deutsch und eine im Fach Mathematik. Die Stunden gehen in die Jahrgangsstufe 1.
 
Damit erhöht sich die Zahl der Wochenstunden über die gesamten vier Grundschuljahre im Fach Deutsch von jetzt 25 auf 26. Im Fach Mathematik steigt die Zahl von jetzt 21 auf 22 Stunden. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode wurde die Stundentafel der Grundschule in den Fächern Deutsch und Mathematik um jeweils eine Stunde erhöht.
 
Werkstatt inklusiver Deutsch Unterricht (WIDU)
Vier Buchstaben – eine digitale Schatzkammer: Dahinter liegt eine digitale Bibliothek, über die Lehrkräfte ab dem kommenden Schuljahr 2026/27 auf didaktisch aufbereitetes Material für den Deutschunterricht zugreifen können. Das Besondere: Das Material richtet sich an Schülerinnen und Schüler jeder Lesestufe - von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II. Es berücksichtigt vor allem das inklusive Unterrichten von Kindern mit Förderbedarf und und den Unterricht in sprachlich heterogenen Klassen. Die Lehrkräfte können unter anderem Hörbücher, E-Books und DaZ-Material nutzen. Alle Urheberrecht sind geklärt. Im Angebot sind auch Hörbücher mit SH-Bezug wie die Kinder-Krimireihe "Förde-Detektive". In der lernen Kinder im Grundschulalter spielerisch etwas über Politik. Aktuell wird das Hörbuch für WIDU eingesprochen.
 
WIDU ist ein Gemeinschaftsprojekt der Länder Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Das Land ist mit einmalig 20.000 Euro an der Finanzierung beteiligt. Bildungsministerin Dr. Stenke: "Die neue digitale Bibliothek bietet vieles, was Lehrkräfte sich für einen inklusiven Deutschunterricht wünschen. Sie können zudem unkompliziert aus einer Vielzahl didaktisch aufbereiteter Materialien auswählen und gewinnen Zeit für die Unterrichtsvorbereitung. Das ist eine spürbare Entlastung."
 
Leseförderung vernetzt
Mit der Netzwerkstelle Leseförderung der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Schleswig-Holstein e.V. (www. lkj-sh.de) steht seit eineinhalb Jahren ein weiteres Angebot im Rahmen der Leseförderung in Schleswig-Holstein zur Verfügung. Die Netzwerkstelle Leseförderung unterstützt Schulen bei der Vernetzung der außerschulischen Leseförderung, indem außerschulische Leseförderungsinitiativen auf einer digitalen Plattform sichtbar gemacht werden. Zudem bietet sie Weiterbildungsangebote für Leseförderung an.
 
Verantwortlich für diesen Pressetext: Beate Hinse I Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

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