Wer glaubt, dass ein Gastronom in den Betriebsferien die Füße hochlegt, täuscht sich. In Ruser's Hotel in Schönberg wurde in den letzten Tagen - während der Betriebsferien - einiges verändert.

Um seinen Gästen ein umfassenderes Angebot machen zu können, hat der Inhaber Jochen Ruser wieder ordentlich investiert und eine komplett neue Schankanlage einbauen lassen. Hierfür wurde vom Restaurant bis in den Keller die gesamte Bierschanktechnik erneuert. "Das Bier ist jetzt immer perfekt temperiert, schnell gezapft und einer Top-Qualität im Glas", berichtet Jochen Ruser und er ergänzt "Jetzt haben wir mit dem Carlsberg 0,0 sogar ein alkoholfreies Bier vom Fass im Angebot".

Neben einer neuen Technik gibt es jetzt im Restaurant auch neue und "alte" Sorten vom Faß: Duckstein, Holsten Pilsener, Carlsberg 0,0 und Lübzer Pils. Geplant ist, in Zukunft - wechselnd - weitere Sorten  anzubieten. "Das Bier schmeckt tatsächlich deutlich frischer", sagt Ruser augenzwinkernd zum Abschluss.

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Die Preise auf dem Weihnachtsmarkt sind jedes Jahr aufs Neue vielerorts ein großes Gesprächsthema. Während viele Besucher die festliche Atmosphäre, die Lichterketten und den Duft von gebrannten Mandeln genießen, fällt ihnen schnell auf, dass die Kosten für Essen, Getränke und Kunsthandwerk spürbar gestiegen sind. Besonders beliebt sind Klassiker wie Glühwein und Bratwurst – und genau hier beginnen meist die Preisdebatten. Ein Becher Glühwein kostet heutzutage oft deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren, vor allem wenn ein Pfand für den hübsch verzierten Becher hinzukommt. Auch die Bratwurst ist selten unter einem mittleren Preisniveau zu finden, was manche Besucher überrascht, die den Weihnachtsmarkt eher als gemütliche Tradition denn als kostspieligen Ausflug in Erinnerung haben.

Die Gründe für diese Preisentwicklung sind vielfältig. Zum einen sind in vielen Fällen die Standgebühren für Händler gestiegen, was viele Betreiber zwingt, ihre Produkte teurer anzubieten. Auch die allgemeinen Kosten für Energie, Zutaten und Personal wirken sich direkt auf die Verkaufspreise aus. Gerade kleine, familiengeführte Stände müssen wirtschaftlich denken, um weiterhin am Weihnachtsmarkt teilnehmen zu können. Für sie bedeutet jeder Preisanstieg eine Gratwanderung: Einerseits soll der Betrieb rentabel bleiben, andererseits dürfen die Preise nicht so hoch sein, dass Besucher abgeschreckt werden.

Trotz dieser Entwicklungen schätzen viele Menschen das besondere Erlebnis, das ein Weihnachtsmarkt bietet. Sie kommen nicht nur, um günstig einzukaufen, sondern um die Stimmung zu genießen, Freunde zu treffen und die Vorweihnachtszeit bewusst zu erleben. Für viele gehört ein Glühwein oder ein kleines Souvenir einfach dazu – auch wenn es ein paar Euro mehr kostet. Manche Besucher planen sogar ein festes Budget ein, um die Ausgaben im Blick zu behalten und trotzdem ohne schlechtes Gewissen genießen zu können.

Natürlich gibt es auch Kritik. Einige finden, dass die Preise mittlerweile zu hoch sind und der Besuch eines Weihnachtsmarkts zunehmend zu einem Luxus wird. Andere sehen die höheren Preise jedoch als notwendige Anpassung an wirtschaftliche Realitäten. Zwischen Nostalgie und Marktlogik entsteht so jedes Jahr eine neue Diskussion darüber, was ein Weihnachtsmarkt eigentlich sein soll: ein traditionelles Volksfest oder ein modernes, kommerzielles Event?

Am Ende bleibt der Weihnachtsmarkt ein Ort, an dem sich Menschen begegnen – unabhängig davon, ob sie viel oder wenig ausgeben. Die Magie der Lichter, die weihnachtliche Musik und der Duft nach Zimt und Tannengrün haben auch mit steigenden Preisen nichts von ihrer Wirkung verloren.

Wie siehst DU das? Schreib gerne einen Kommentar, wie Du die Preise auf dem Weihnachtsmarkt empfindest.

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Der Christstollen ist eines der traditionsreichsten Weihnachtsgebäcke im deutschsprachigen Raum und ein fester Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit. Mit seinem üppigen Teig aus Butter, Zucker, Mehl und Trockenfrüchten verkörpert er eine festliche Fülle, die den besonderen Charakter dieser Jahreszeit widerspiegelt. Schon beim ersten Duft des frisch gebackenen Stollens verbreitet sich eine warme, vertraute Atmosphäre, die sofort an winterliche Feiern und gemütliche Stunden erinnert.

Seine Geschichte reicht weit zurück. Ursprünglich war der Stollen ein einfaches Fastengebäck aus Wasser, Mehl und Hefe. Erst im Laufe der Jahrhunderte kamen Zutaten wie Butter, Rosinen, Orangat und Zitronat hinzu, die ihn zu dem reichhaltigen Festgebäck machten, das wir heute kennen. Besonders berühmt ist der Dresdner Christstollen, der seit Jahrhunderten nach strengen Vorgaben hergestellt wird und dessen Name geschützt ist. Er gilt als Symbol für Qualität und handwerkliche Tradition.

Der Christstollen hat auch eine symbolische Bedeutung. Die lange, leicht gewölbte Form und der feine Puderzucker, der ihn umhüllt, erinnern an das eingewickelte Christkind. Damit verbindet der Stollen religiöse Symbolik mit kulinarischem Genuss. Doch auch abseits dieser Bedeutung ist er für viele Menschen einfach ein Stück Kindheitserinnerung: das gemeinsame Anschneiden des Stollens, das sorgfältige Einwickeln, um ihn frisch zu halten, oder das heimliche Naschen der ersten Scheibe.

Ein guter Stollen braucht Zeit. Der Teig wird sorgfältig geknetet, die Früchte werden eingeweicht, und nach dem Backen ruht das Gebäck oft mehrere Wochen, damit sich die Aromen vollständig entfalten können. Dieser Reifeprozess macht den Stollen besonders aromatisch und verleiht ihm seine typische, leicht feuchte Konsistenz. Manche Familien hüten ihre Stollenrezepte wie kleine Schätze und geben sie von Generation zu Generation weiter.

Heute gibt es zahlreiche Variationen: Marzipanstollen, Mandelstollen, Quarkstollen oder moderne Interpretationen mit Nüssen oder Schokolade. Doch egal in welcher Form – der Christstollen bleibt ein Symbol für Genuss, Tradition und die besondere Stimmung der Weihnachtszeit. Er gehört zu den kleinen Ritualen, die das Fest ein Stück wärmer und vertrauter machen.

So ist der Christstollen weit mehr als nur ein Gebäck. Er verbindet Vergangenheit und Gegenwart, regionale Tradition und persönlichen Geschmack. Beim ersten Bissen wird spürbar, was die Adventszeit so einzigartig macht: ein Gefühl von Geborgenheit, Vorfreude und festlicher Gemeinschaft.

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Der Inhaber des Modehaus Lindau, Knut Lindau berichtet "Freut euch wieder einmal auf unterhaltsame 2,5 Stunden mit 7 leckeren Weinen aus unserem Wein-Sortiment. Es gibt viele neue Geschmacksrichtungen zu entdecken, unter anderem neue Sorten aus dem Weingut Behringer. Dabei machen wir eine Weinreise mit Weißwein, Roséwein und Rotwein. Dazu reichen wir Brot mit leckeren Dips.

Ebenso werden alle Teilnehmer mit einem exklusiven Modeangebot überrascht. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch."

Datum:
Freitag den 28. November um 18:30 Uhr.

Telefonische Anmeldung:
Mobil: 01743800965 oder
Tel. 04344/1476

Preis:
p.P.: 35,00€

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Die Grünkohl-Saison hat begonnen - natürlich auch schon bei uns in der Probstei!

Traditionell wurde früher die Grünkohl-Saison kurz nach dem ersten Frost eröffnet. Der Grund war, dass Zucker (zum Süßen des Gerichts) früher ziemlich teuer war und so bedienten sich unsere Vorfahren eines einfachen, chemischen "Tricks": Der Frost wandelt, vereinfacht gesagt, Kristalle im Grünkohl in Zucker um und macht den Grünkohl dadurch eben etwas "süßer", obwohl er von Natur aus etwas bitterer ist.

Heutzutage ist Zucker kein Luxusgut mehr und somit ist auch der Frost für den Beginn der Grünkohlsaison nicht mehr relevant.

Relevant sind allerdings die Beilagen zum Grünkohl "Probsteier Art", welche traditionell in unserer Region aus Kochwurst, Kasseler und Schweinebacke bestehen - so etwas wie z.B. "Pinkel" oder "Mettenden" gehören hier nicht auf den Teller. Dazu werden Bratkartoffeln oder süße (karamelisierte), kleine Kartoffeln (Drillinge) serviert - je nach persönlicher Vorliebe und natürlich etwas Senf.

Und um Vorlieben geht es jetzt auch: Zucker auf den Grünkohl oder geht das gar nicht? Schreib doch gerne in die Kommentare wie Du Deinen Grünkohl genießt.

Den traditionellen Grünkohl "nach Probsteier Art", wie oben beschrieben, erhältst Du aktuell übrigens u.a. in folgenden Restaurants in unserer Region:

Die Grünkohlsaison endet - ebenfalls traditionell - im frühen Frühling, also meistens im März des Folgejahres.


Zum Rezept auf Kulinarische-Probstei.de (Klick auf das Foto):

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